Finanzmarktregulierung

Meldungen zum Thema:

Europäische Aufsicht für europäische Akteure

Kompromiss im Wirtschaftsausschuss deutlich mutiger als Position des Ministerrats

Anfang kommender Woche entscheidet der Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments über die neue Architektur der Finanzmarktaufsicht in Europa. “Zentraler Punkt ist die europäische Aufsicht für grenzüberschreitende Finanzinstitute. Wenn Akteure und ihre Geschäfte ein potentielles Risiko für das gesamte Finanzsystem darstellen, muss Europa die Verantwortung übernehmen”, stellt der SPD-Europaabgeordnete Dr. Udo Bullmann klar. “Der im Wirtschaftsausschuss gefundene Kompromiss ist daher ein wichtiger Schritt nach vorn.”

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Strengthening the supervision of financial markets to avoid new crises

S&D Euro MPs will back new measures to strengthen the supervision of financial markets in a vote next Monday in the European Parliament’s economic committee. Said S&D group spokesman Udo Bullmann: “We want the EU to have the tools for anticipating and managing new systemic crises as witnessed with the collapse of Lehman Brothers. Regulation and supervision are two sides of the same coin.”

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Moment of truth approaches for financial markets

S&D Euro MPs today set out a blueprint for avoiding fresh financial scandals in Europe, a week before a crucial vote at the European Parliament’s economic and monetary committee on regulation of Hedge funds. Said S&D group spokesman Udo Bullmann: “We are coming to the moment of truth. After months of discussion, the Parliament is about to vote. We will back measures to enforce wide-ranging, effective and transparent regulation of financial markets.”

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Kleinster gemeinsamer Nenner reicht nicht aus

ECOFIN-Rat darf sich bei der Regulierung von alternativen Investmentfonds britischem Druck nicht beugen

Der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschafts- und Finanzpolitik, Dr. Udo Bullmann, warnt die EU-Finanzminister davor, das Regulierungsvorhaben zu alternativen Investmentfondsmanagern weiter aufzuweichen. “Angesichts der Finanzmarktkrise und ihrer Folgen, reicht es nicht mehr aus, sich immer nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu verständigen. Gefragt sind mutige Entscheidungen.”

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Alternative Investmentfonds streng regulieren

Wirtschaftsausschuss berät über 1700 Änderungsanträge

Der Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments wird am Dienstag (23. Februar 2010) erstmals über die rund 1700 Änderungsanträge zum Bericht über alternative Investmentfondsmanager beraten. Dazu erklärt der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschafts- und Finanzpolitik, Dr. Udo Bullmann: “Die Lehre aus der Finanzmarktkrise lautet, dass es keine Ausnahmen bei der Regulierung von Finanzmarktakteuren geben darf.”

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EU-Parlament hält an starker Finanzaufsicht fest

Erste Eckpunkte gehen deutlich über verwässerte Position des EU-Ministerrats hinaus

Im EU-Parlament wurden heute erste Eckpunkte für die neue europäische Finanzmarktarchitektur vorgestellt. Konkret geht es um die Einrichtung eines Rates zur frühzeitigen Erkennung von systemischen Risiken sowie den Aufbau von drei EU-Behörden zur Überwachung von Banken, Versicherungen und Wertpapiergeschäften.

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Höhere Risiken besser absichern

Baseler Ausschuss legt Konsultationspapier zu Eigenkapitalvorschriften vor

Die im Baseler Ausschuss organisierten Zentralbanken und Bankaufsichtsbehörden der 27 wichtigsten Industrieländer haben heute ein Konsultationspapier zur Verschärfung der Kapitalvorschriften für Finanzinstitute veröffentlicht. Dazu erklärt der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschafts- und Finanzpolitik, Dr. Udo Bullmann: “Die Finanzmarktkrise hat gezeigt, dass die bestehenden Eigenkapitalanforderungen für Banken nicht ausreichen. Wir begrüßen daher ausdrücklich die Richtung, in die der Baseler Ausschuss sich bewegt und werden die Vorschläge eingehend prüfen.”

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Strengere Eigenkapitalvorschriften, aber nicht zu Lasten von Sparkassen und Genossenschaftsbanken

Morgen (Dienstag, der 8. Dezember) treffen sich die im Baseler Ausschuss organisierten Zentralbanken und Bankaufsichtsbehörden der 27 wichtigsten Industriestaaten, um über eine Verschärfung der Kapitalvorschriften für Banken zu beraten. Strittig ist dabei, inwieweit stille Einlagen und Genossenschaftsanteile in Zukunft zum harten Kernkapital der Finanzinstitute gerechnet werden. Dazu erklärt der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschafts- und Finanzpolitik, Dr. Udo Bullmann: “Es gibt keinen Grund, warum wir klassische und qualitativ hochwertige Kernkapitalinstrumente, wie stille Einlagen, ersetzen oder reduzieren sollten, zumal sie sich in der Finanzkrise nachweislich bewährt haben.”

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