Finanzmarktregulierung

Meldungen zum Thema:

EZB beweist - Krise in der Eurozone ist noch nicht überwunden

Europa-SPD bekräftigt Notwendigkeit von Wachstumsimpulsen

Der Leitzins in der Eurozone soll auf den historisch niedrigen Wert von 0,15 Prozent sinken. Bereits heute liegt der Zinssatz bei nur 0,25 Prozent. Die erneute Zinssenkung hat der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnertag verkündet. Erstmals sollen zudem Banken einen Strafzins von 0,1 Prozent für ihre bei der Zentralbank geparkten Einlagen zahlen.

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Überfälliger Schritt im Kampf gegen hochriskante Spekulationen

Überfälliger Schritt im Kampf gegen hochriskante Spekulationen

Die Finanzminister von elf EU-Staaten wollen sich bis Ende des Jahres 2014 auf eine Finanztransaktionssteuer einigen, die am 1. Januar 2016 eingeführt werden soll, ließen die Amtsträger auf ihrem Treffen am Dienstag in Brüssel verlautbaren. „Das ist ein längst überfälliger Schritt zur Durchsetzung der Gerechtigkeitssteuer“, sagt Udo Bullmann, Vorsitzender der SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament. „Die Steuer, auf deren Einführung die SPD-Europaabgeordneten seit Jahren hinarbeiten, könnte jedoch längst verwirklicht sein, wenn die Mitgliedstaaten ehrgeiziger zu Werke gegangen wären.

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Zockerei mit Menschenleben stoppen

Europa-SPD erzielt Durchbruch im Kampf gegen Lebensmittelspekulation

Der Handel mit Rohstoffen wird künftig effizienter kontrolliert, um spekulative Risikogeschäfte einzudämmen. Die entsprechende Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, die sogenannte MiFID (Markets in Financial Instruments Directive), haben die Europaparlamentarier am Dienstag beschlossen. „Die verabschiedeten Regeln sind ein großer Durchbruch, um das unmoralische Roulette zu stoppen, das auf Lebensmittel-, Agrar- und Rohstoffenmärkten gespielt wird“, so Udo Bullmann, Vorsitzender der SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament.

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So ziehen wir Regulierungsgegnern den Stecker

Europa-SPD fordert stärkere europäische Finanzaufsicht

Die europäischen Aufsichtsbehörden über Banken, Versicherungen und Wertpapiere sollen mit mehr Personal und Ressourcen ausgestattet werden. Das Europäische Parlament hat am Dienstag mit fraktionsübergreifender Mehrheit für einen Initiativbericht gestimmt, der Empfehlungen an die Europäische Kommission zur Überprüfung der Europäischen Finanzaufsicht enthält.

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Kriminelles Verhalten hat auf Europas Finanzmärkten keinen Platz

Europaparlament verabschiedet striktere Regeln gegen Marktmissbrauch

Insiderhandel und Marktmanipulation sollen härter bestraft werden. Um das Finanzsystem krisensicherer und transparenter zu machen, haben die Abgeordneten des Europäischen Parlaments am Dienstag in erster Lesung der Richtlinie über Insiderhandel und Marktmissbrauch zugestimmt.

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Nahrungsmittelspekulation eindämmen

Überhöhte sowie schwankende Nahrungsmittelpreise verursachen gerade in Schwellen- und Entwicklungsländern vielfach Hunger und Hungerrevolten. Eine zentrale Ursache für die in Schüben auftretenden Preisschwankungen: Immer mehr Finanzinvestoren setzen auf das Geschäft mit dem Hunger, um schnellen Profit zu machen. Durch gezielte An- und Verkäufe von Lebensmitteln werden Preise manipuliert und in die Höhe getrieben.

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Europa-SPD begrüßt Einigung auf Finanzmarktrichtlinie

Der Handel mit Rohstoffen wird künftig effizienter kontrolliert, um spekulative Risikogeschäfte einzudämmen. Auf die entsprechende Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, die sogenannte MiFID (Markets in Financial Instruments Directive), haben sich Vertreter des Europäischen Parlaments, der EU-Kommission und des Rates am Dienstag geeinigt. Udo Bullmann, Vorsitzender der SPD-Europaabgeordneten, begrüßt das Ende der Verhandlungen: “Diese neuen Regeln sind ein großer Durchbruch, um die ausufernde Spekulation auf den Lebensmittel-, Agrar- und Rohstoffmärkten zu stoppen – ein wichtiger Erfolg für uns europäische Sozialdemokraten. Dabei hat sich gezeigt, dass ein Widerspruch gegen unzureichende Vorschläge des Rates, wie wir ihn im Dezember formuliert haben, einem übereilten, faulen Kompromiss vorzuziehen ist.”

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Bankenunion nicht torpedieren

Kriselnde Großbanken treiben ganze Volkswirtschaften an den Abgrund- dieses Szenario soll nach den bitteren Erfahrungen der Weltfinanzkrise von 2007 und 2008 endgültig der Vergangenheit angehören. Daher haben die Staats- und Regierungschefs und das Europäische Parlament sich grundsätzlich darauf geeinigt, eine europäische Bankenunion zu schaffen. Sie soll auf drei Säulen beruhen: Einer europaweiten Aufsicht für Großbanken, einem Bankenabwicklungsfonds und einer Einlagensicherung zum Schutz von Geldguthaben.

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Herr Osborne ist ein schlechter Verlierer

Europa-SPD verurteilt britische Klage gegen Deckelung der Banker-Boni

Als “letzte Verzweiflungstat” bezeichnete Dr. Udo Bullmann, Vorsitzender der SPD-Europaabgeordneten die Klage der britischen Regierung gegen die Deckelung von Bonuszahlungen für Banker in der EU. “Statt den britischen Bankensektor neu aufzustellen, betreibt die britische Regierung weiter Lobbypolitik”, erklärt Udo Bullmann. “Statt den Kulturwandel nach der Krise zu beschleunigen, kämpft der Finanzminister George Osborne weiter für die Selbstbereicherung einiger Weniger, denen er ohnehin schon Steuergeschenke gemacht hat.”

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Schattenbanken ans Licht holen und endlich regulieren

Europa-SPD fordert von G20 gleiche Regeln für gleiche Kreditgeschäfte / Guter Kommissionsvorschlag darf nicht an Mitgliedstaaten scheitern

Zur schärferen Regulierung von Schattenbanken hat EU-Kommissar Michael Barnier am Mittwoch den Entwurf einer Verordnung vorgelegt. Die 20 größten Industrie- und Schwellenländer planen, auf dem G20-Gipfel im russischen Sankt Petersburg am Donnerstag und Freitag ebenfalls Vorschläge zur Regulierung von Schattenbanken zu unterbreiten.

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