Verbraucher in Europa

Meldungen zum Thema:

Ende der Roaming-Abzocke

Wer kennt das nicht? Erholt und gut gelaunt kehrt man aus dem Sommerurlaub zurück. Läge da nur nicht eine saftige Handyrechnung im überfüllten Briefkasten… Kurze Telefonate mit Freunden und ein paar Urlaubsgrüße per SMS erweisen sich im Nachhinein oftmals als Kostenfalle. Das soll sich in Zukunft ändern. Schon seit dem 1. Juli diesen Jahres zahlen Kunden für abgehende Anrufe innerhalb der EU nur noch maximal 35 Cents pro Minute und für eingehende Anrufe 11 Cents. Auch der Versand von SMS-Nachrichten darf nicht mehr als 11 Cents kosten. Diese Preisobergrenzen werden in den kommenden Jahren stufenweise weiter gesenkt.

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Shopping mit klaren Regeln

Das Internet lockt mit unschlagbaren Angeboten. Doch der als günstig beworbene Flug in den Süden erweist sich nach mehreren Mausklicks oftmals als kostspieliges Vergnügen. Wer nicht genau hinschaut, hat schnell eine Reiseversicherung oder einen Mietwagen mitgebucht. Unüberschaubar sind auch die Kaufregeln, die für Websites im europäischen Ausland gelten. In Sachen Verbraucherrechte gleicht Europa bislang einem Flickenteppich. Denn jedes Land definiert seine Regelungen anders. Damit ist bald Schluss. Das Europäische Parlament schafft für Klarheit: bis 2013 müssen alle EU-Länder einheitliche Informationspflichten zum Verbraucherschutz umsetzen.

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Verbraucherschutz beim Zahlungsverkehr stärken

Sozialdemokraten fordern kundenfreundliche SEPA-Umstellung

In Zukunft sollen einheitliche Regeln für Überweisungen und Lastschriften in Europa gelten. Über den entsprechenden Verordnungsvorschlag der EU-Kommission hat der Wirtschaftsausschuss des EU-Parlaments am heutigen Mittwoch erstmals beraten. Dazu erklärt der SPD-Europaabgeordnete und Fraktionssprecher für Wirtschaft und Währung, Dr. Udo Bullmann: “Der einheitliche europäische Zahlungsraum SEPA ist ein wichtiger Beitrag zur Integration Europas. Das Projekt kann jedoch nur gelingen, wenn der Schutz der Verbraucher beim Zahlungsverkehr weiter gestärkt wird.”

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Mehr Rechte für Buspassagiere

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. An dieses Motto werden sich künftig auch Busunternehmen erinnern, wenn sie ihre Fahrgäste allzu lange warten lassen. Nach Luft-, Bahn- und Seereisenden erhalten nun auch Buspassagiere in Europa mehr Rechte. Darauf haben sich Vertreter des EU-Parlaments, des Ministerrates und der EU-Kommission nach zwei Jahren zäher Verhandlungen verständigt.

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Dioxin gehört nicht auf den Tisch

Immer wieder erschüttern Lebensmittelskandale das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher. Im Mittelpunkt stehen dabei häufig krebserregende Dioxine und Schwermetalle. Über verseuchte Futtermittel gelangen sie in Milch, Eier und Fleisch und somit in unsere Nahrungskette. In Folge der Dioxin-Skandale Ende der 90er Jahre hatte die EU 2002 strenge Grenzwerte festgeschrieben und diese 2006 nochmals verschärft. Für die Kontrollen sind jedoch die Mitgliedstaaten zuständig: in Deutschland die Bundesländer.

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EU schützt Apfelwein aus Hessen

Europäisches Gütezeichen für's 'Stöffche'

Für alle Liebhaber des ‘Stöffchens’ gibt es gute Nachrichten aus Brüssel. Die Produktbezeichnung “Hessischer Apfelwein” fällt in Zukunft unter den Qualitätsschutz der Europäischen Union. “Ehre, wem Ehre gebührt”, freut sich der hessische SPD-Europaabgeordnete Dr. Udo Bullmnn über die Entscheidung. “Wo ‘Hessischer Apfelwein’ darauf steht, muss nun tatsächlich auch ein Erzeugnis aus Hessen im Bembel sein. Etikettenschwindel darf es nicht mehr geben.”

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"Gesundes Essen kann man lernen"

Das Europäische Parlament hat sich heute mit großer Mehrheit für eine kostenlose Verteilung von Obst und Gemüse an Vorschulkinder und Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen sechs und zehn Jahren ausgesprochen. Der hessische SPD-Europaabgeordnete Dr. Udo Bullmann sieht in dem Schulobstprogramm einen wichtigen Beitrag zur gesunden Ernährung: “Die Veränderung der Essgewohnheiten von Kindern zahlt sich langfristig aus. Wer schon als Kind viel Obst und Gemüse isst, tut dies auch als Erwachsener. So wird Fettleibigkeit und Übergewicht vorgebeugt.”

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Bullmann: "Mehr Transparenz beim Ticketpreis"

Das Europäische Parlament hat sich in zweiter Lesung mit überwältigender Mehrheit für mehr Transparenz und Verbraucherinformationen beim Verkauf von Flugtickets ausgesprochen. Die EU-Verordnung tritt voraussichtlich im Oktober in Kraft. Der hessische SPD-Europaabgeordnete Dr. Udo Bullmann begrüßte die neuen Bestimmungen: “Für alle Kunden gilt nun EU-weit der gleiche Preis für den gleichen Flug, unabhängig von Wohnort und Staatsangehörigkeit. Außerdem wird Lockangeboten bei Flugtickets ein Riegel vorgeschoben.”

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Europa stärkt Fluggastrechte

“Die Zeiten, wo die Fluggäste auf das Wohlwollen der Airlines angewiesen waren, werden Anfang nächsten Jahres endlich vorbei sein. Die Passagiere können nun die Leistungen erwarten, die sie als zahlende Kunden auch verdienen”, begrüßt der hessische SPD-Europaabgeordnete Dr. Udo Bullmann den Kompromiss von Europäischem Parlament und Rat zur Erstattungsregelung bei Annullierungen und Verspätungen im Flugverkehr. Der EU-Ministerrat hat nach zähen Verhandlungen grünes Licht für deutliche Verbesserungen beim Schutz der Fluggäste gegeben und sich damit auf die Linie des Europäischen Parlaments eingelassen.

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Gefährliches Spielzeug verlangt Konsequenzen

In den vergangenen Wochen gab es mehrere Rückrufaktionen von in China produzierten Spielwaren. In allen Fällen wurden erhebliche Schadstoffbelastungen festgestellt. Der hessische SPD-Europaabgeordnete und Wirtschaftsexperte Dr. Udo Bullmann geht davon aus, dass dies keine Einzelfälle sind, sondern vielmehr nur die Spitze des Eisbergs. “China ist besonders im Bereich von Billigprodukten zum Weltproduzenten geworden. Gleichzeitig ist das Land jedoch nicht ausreichend in der Lage, nach europäischen Standards zu produzieren. Dies gilt übrigens nicht nur für Spielwaren, sondern auch für andere Bereiche.”

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